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30.10.2020

Corona-Krise zeigt die Grenzen unserer Risiko-Modelle

Was ist eigent­lich Risi­ko? Die­se Fra­ge­stel­lung ist aktu­el­ler denn je: Die Coro­na-Kri­se trifft den Kern unse­res Wirt­schafts­le­bens und damit auch die Finanz­wirt­schaft. Sie macht es nötig, ver­trau­te Mus­ter infra­ge zu stellen.Der hier vor­ge­stell­te kul­tur­wis­sen­schaft­li­che Ansatz unse­res Autors ergänzt und erwei­tert die übli­chen finanz-mathe­ma­tisch-betriebs­wirt­schaft­lich gepräg­ten Denkmuster.

Der abrup­te und unvor­her­ge­se­he­ne Still­stand der Wirt­schaft infol­ge der Coro­na-Pan­de­mie zeigt bei­spiel­haft die Gren­zen unse­res Ver­ständ­nis­ses von Risi­ko. Auch mit den mathe­ma­tisch aus­ge­feil­tes­ten Tech­ni­ken des Risi­ko­ma­nage­ments ist es fak­tisch nicht mög­lich, eine sol­che Situa­ti­on ver­läss­lich zu bewer­ten. Trotz­dem kön­nen die Finanz­märk­te nicht auf das Mana­gen der Risi­ken ver­zich­ten, denn die­se Tech­ni­ken machen Unter­neh­men erst hand­lungs­fä­hig, etwa indem sie zukünf­ti­gen Ereig­nis­sen einen Preis geben. Es ist ein neu­es Ver­ständ­nis für die Kal­ku­la­ti­on des Nicht­kal­ku­lier­ba­ren nötig.

Autor:
Klaus J. Frie­se ist stu­dier­ter Eth­no­lo­ge M.A. und dar­über hin­aus Mit­in­ha­ber und Geschäfts­füh­rer von Die Soft­ware Peter Fit­zon GmbH, Ebers­berg bei München.